| Vereinsgeschichte |
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Trotz der alljährlichen Auftritte der Ravensburger Schalmeien e.V. (der Ravensburger Aktive Uli Eichhorn hat uns bei unseren ersten Schritten unterstützt) bei der Aitracher Fasnet und der daraus resultierenden Begeisterung für den Schalmeiensound, hat es vieler Anläufe bedurft bis die Initiative "Gründung einer Schalmeienkapelle in der Narrenzunft" 1984 von Erfolg gekrönt war. Nachdem im Frühjahr 1984 über 20 überwiegend aktive Mitglieder der Maskengruppe "Roiweible" von der Idee überzeugt werden konnten, waren die Voraussetzungen gegeben, die Schalmeien ins Leben zu rufen. Am 23.07.1984 war es dann soweit, dass sich gut zwei Dutzend Interessierte mit Ihrer Unterschrift zum finanziellen Engagement für die Instrumenten- und Uniformbeschaffung verpflichteten. Dadurch wurde die alemannische Fasnachtstradition in unserer Region zu neuem Leben erweckt.
Wer würde sich nicht mehr an die ersten zaghaften und von großer Nervosität überlagerten Auftritte bei der Fasnetwerbung in der Memminger Fußgängerzone im Januar 1985 oder beim Bürgerball am Fasnetsonntag 1985 in der Turnhalle Aitrach erinnern? Was als kleines musikalisches Pflänzchen begonnen hatte wurde in den folgenden Jahren zu einem durchaus sehens- und hörenswerten Gewächs, das von Jahr zu Jahr musikalisch zugewinnen konnte. Neben dem 1986 erfolgten Ausbau eines eigenen Probelokales im Keller der Turnhalle waren die Studioaufnahmen für die "Schalmeinkassetten" in den Jahren 1987 und 1990 eine weitere erfolgreich absolvierte Station im Vereinsleben der Illertalschalmeien. "Kleider machen Leute" und selbst nach über 10 Jahren erregt unser gelungenes historisches "Outfit" bei Auftritten in nah und fern Aufsehen. Die sicherlich interessante Auflistung aller pressewirksamen Auftritte der Schalmeien in den Jahren 1986 - heute würde den Umfang dieses Abrisses sprengen, seien jedoch stellvertretend nur die unvergesslichen musikalischen Kostproben "in" der Ostsee und auf der Insel Fehmarn, die Stadtfeste in Riedstadt bei Frankfurt und Waldhausen/Schwäbisch Gmünd oder der trotz großer ausländischer Konkurrenz mit dem 2. Platz unerwartet beendete Marschmusikwettstreit in Basel erwähnt. Die vielen Ausflugsfahrten nach Rimini, an den Gardasee , nach Rom und Venedig, nach Kärnten oder zuletzt Bonn und Berlin oder die närrischen Abstecher nach Köln und Düsseldorf, die unverzichtbar auch musikalische Auftritte an traditionsreicher Städte mit sich brachten, bleiben ebenfalls unvergessen. Neben begeisterten Zuhörern und neuen Freunden führten diese Reisen zu vielen neuen Einladungen und Auftritten. Niemand hätte sich erträumen lassen, dass eine derartige Geschlossenheit aus einer bunt zusammengewürfelten Truppe erwachsen könnte, deren kameradschaftliches Miteinander von Erfolg zu Erfolg weiter wuchs. Es gelang in all den Jahren, auch größere familiär oder beruflich bedingte Veränderungen im Kreis der Aktiven wettzumachen und neue Mitglieder zu integrieren. |



